Integrationskurse sind ein wesentlicher Bestandteil der Integration von Neuzugewanderten in Deutschland. Hier sind die wichtigsten Informationen zu den Vorschriften der Integrationskurse:

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  1. Allgemeiner Integrationskurs:
    • Besteht aus zwei Teilen: dem Sprachkurs und dem Orientierungskurs.
    • Im Sprachkurs lernen Teilnehmende den Wortschatz für den Alltag, einschließlich Behördenkontakte, Gespräche mit Nachbarn, Schreiben von Briefen und Ausfüllen von Formularen.
    • Der Orientierungskurs vermittelt Wissen über das Leben in Deutschland, einschließlich Rechtsordnung, Kultur und Geschichte.
    • Der allgemeine Integrationskurs umfasst 600 Unterrichtseinheiten für den Sprachkurs (300 Basiskurs + 300 Aufbausprachkurs) und 100 Unterrichtseinheiten für den Orientierungskurs.
    • Es gibt auch spezielle Integrationskurse für Frauen, Eltern, Jugendliche und Personen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Diese dauern 1.000 Unterrichtseinheiten.
  2. Einstufungstest:
    • Vor Kursbeginn führt der sogenannte „Kursträger“ einen kostenlosen Einstufungstest durch, um den passenden Kursabschnitt zu ermitteln.
  3. Abschlusstest:
    • Der Abschlusstest besteht aus einem Sprachtest (Deutschkenntnisse auf Sprachniveau B1) und einem Test zum Thema „Leben in Deutschland“.
    • Bei erfolgreichem Bestehen erhalten Teilnehmende das „Zertifikat Integrationskurs“.
  4. Vorteile der Teilnahme am Integrationskurs:
    • Ausländerinnen und Ausländer, die nicht zur Europäischen Union gehören, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erhalten.
    • Dazu gehören ausreichende Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland.

Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).


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